12 von 12 August 2026 – Zukunftsfroh und vielfältig

Auch diesem Monat beteilige ich mich wieder gerne am Format 12 von 12, zu dem Carolin von von www.draußennurkaennchen.de unermüdlich jeden Monat aufruft. Ziel ist es immer am 12. eines Monats seinen Tag in Bildern festzuhalten. Eine Tradition, die schon seit Jahren von der Bloggemeinde zelebriert wird und zu der ich Anfang dieses Jahres hinzugestoßen bin. Auch diesen 12. habe ich mit Spannung erwartet, denn dieser zwölfte war kein üblicher Tag. Es sind Ferien, diesmal war ein ein Wechselmittwoch und kein Sonntag und ich hatte ganz besondere Begegnungen. Aber auch etwas Alltag war trotz anderer Gegebenheiten mit dabei. Aber sieh selbst:

1/12 Ein ganz besonderes Treffen

Im Grunde ist es nichts ungewöhnliches, dass auf jeden Fall ein etwas Grün meinen Tag begleitet. Doch heute hatte ich ein besonderes „Date“ im Grünen, im Grünen mit Sandra von Profaris. SIe hat in Teltow einen Platz geschaffen, an dem Mensch und Tier zusammen leben, genießen und voneinander lernen können. Sie hat vor kurzem einen 24/7 Shop ganz in der Nähe ihres Lern- und Begegnungsortes eröffnet. Ich hatte ihre Werbung für die Neueröffnung auf Insta gesehen und war gleich Feuer und Flamme. Am Eröffnungstag hatten wir wenig Zeit, uns mal auszutauschen, dafür haben wir den heutigen Tag genutzt. Und was soll ich sagen: Ich habe endilch einen Ort gefunden, wo ich in Zukunft meiner Kräuterleidenschaft fröhnen und andere Menschen mitreißen kann. Ich plane gerade mehrere Kräuterkurse dort. Wer also wissen möchte, wann und wo es losgeht: Ich ahlte meine Newsletter-Abonnenten auf dem Laufenden oder ihr schaut bei den Veranstaltungen von Profaris vorbei und sucht euch bald den passenden Termin aus. Ich freue mich so und freue mich euch auch bald in live von den wilden Schätzen am Wegesrand zu begeistern.

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2/12 Briefkasten leeren

Zweite Amtshandlung an diesem Tag: Erstmal meinen Briefkasten zu Hause leeren.

3/12 Zum „Home Office“ gezwungen

In den Ferien und überwiegend an den Wochenenden verbringen wir die Tage immer in Potsdam in der Wohnung meines Traumprinzen. An manchen Tage ist es aber unerlässlich, dass ich den Tag in meiner Wohnung verbringen muss. Denn heute werden die Rauchmelder gewartet. Was in mir immer wieder wieder die Frage aufwirft: Warum wird das immer noch manuell gemacht? Es gibt inzwischen Wasseruhren und Heizungsthermostate, die für die jährliche Abrechnung per Funk ausgelesen werden. Trotzdem muss ich aufgrund der Rauchmelderwartung immer noch jemanden in meine Wohnung lassen, der auch noch in jeden Raum geht. Ist das wirklich notwendig? Wir sind doch angeblich so ein hochtechnisiertes Land. Kann man sich da nicht mal was anderes einfallen lassen??? Aber gut, das scheint nur mich zu stören, ansonsten gäbe es da sicherlich schon modernere Alternativen.

4/12 Rauchmelderwartung

Wenigsten waren sie pünktlich in dem angekündigten Zeitraum da und haben mit ihrem speziellen Stöckchen nachgeprüft. Dieses Bild habe ich nur mit eigenen Besenstiel nachgestellt. Der kann das Gerät schließlich nicht so gut auslesen, wie der besondere Auslese-Teleskop-Stab des Rauchmelderwartungstrupps. Man beachte die Ironie in diesen Zeilen…

5/12 Spätes Frühstück

Diesmal habe ich den frühen Termin bei Profaris in Teltow, den Wechsel meines Glückskindes und die Ankündigung einer Rauchmeldertestung in meiner Wohnung in Ludwigsfelde genutzt, um den Tag in meinem im wahrsten Sinne des Wortes „Home Office“ zu verbringen. Nach der ersten Aufregung bleibt dann erstmal Zeit für ein spätes Frühstück. Dazu habe ich mir ein paar Scheiben Toastbrot mitgenommen, das mein Traumprinz für mich gebacken hat. Seit ich auf Weizen verzichte, geht es meiner Verdauung und Haut viel besser. Das zeigte die Ernährung im letzten Urlaub auf dem Schiff. Anfangs habe ich noch aufgepasst und morgens nicht mal Brot angeguckt. Aber im Laufe der Tage gab es so leckere Köstlichkeiten, u.a. Palatschinken, wo ich dann doch mal eingeknickt bin. Aber es rächt sich bis heute. Ich habe seit dem Urlaub wieder sehr schlechte Haut und mich plagen seit dem nachts auch wieder Schmerzen im Verdauungstrakt. Die Erfahrungen zeigen mir, dass ich mich doch weiterhin von Weizenprodukten fern halten sollte. Umso schöner, dass mein Traumprinz es sich zur Aufgabe gemacht hat, mich mit Ersatzprodukten zu versorgen, auch, wenn er sie selbst backen oder kochen muss. Mal davon abgesehen, dass er das sehr gerne macht. Dafür liebe ich es/ihn umso mehr!

6/12 Blogoptimierung

Gleich nach dem Frühstück geht es an mein momentan tägliches to do: Blogoptimierung. Mit Hilfe der Summer Blogging School von meiner Mentorin Judith und einiger weiterer Kurse, die in ihrem exklusiven Mitglieder Bereich der The Content Society inklusive sind, weiß ich inzwischen, wo die Schwachstellen meines Blogs sitzen und wie ich sie beheben kann. Seit meinem Beitritt im Januar diesen Jahres haben sich jegliche Zahlen Angefangen bei den Newsletter-Abonnenten über die Besucherzahlen bis hin zu Kommentaren und meinen Blogartikeln exorbitant erhöht. Judith weiß, wo der Schmerz eines jeden Bloggers sitz, kennt aus ihrer 20-jährigen Bloggererfahrung Kniffe und Tricks, auf die wäre ich im Leben nicht gekommen. Und der KI-Ära begegnet sie mit Souveränität und Einfallsreichtum. Bereitwillig teilt sie ihr Wissen. Und klar ist das nicht kostenlos, aber jeder Cent, den ich für ihren Mitgliederbereich investiere, wird sich in Zukunft sowas von auszahlen. Das weiß ich jetzt schon, dafür muss ich nicht hellsehen können. Und ich bin mir bewusst, dass ich hier gerade kostenlos Werbung für sie mache, aber das lohnt sich schon allein für die Vielfalt an Menschen, auf die man dort trifft. Ich in beflügelt von der Hilfsbereitschaft untereinander und den vielen Themen, an denen man sich mit seiner Expertise und seine Sichtweise auf die Dinge beteiligen kann, dass ich jedes neue Event, dass Judith ankündigt, immer schon mit ganz viel Vorfreude kaum erwarten kann. Meine Challenge für heute und auch für die nächsten Wochen ist jedenfalls: Mit Hilfe von KI und antrainierten Skills, meine Blogartikel soweit optimieren, dass sie im WorldWideWeb gut gefunden werden können und auch meine Sichtweise der Dinge für die Ewigkeit festgehalten wird. Als ich meinen Blog letztes Jahr angefangen habe, hätte ich nie gedacht, dass ich schon so weit wie jetzt bin. Von meinem Bloggeburtstag und meinem 100.ten Artikel ganz zu schweigen. Aber das steht auf einem ganz anderen Blatt. Oder Blogartikel?? Ich fange an zu spinnen… 😉 Auf jeden Fall habe ich inzwischen u.a. optimiert:

Ist Ahorn essbar? Blätter, Keimlinge & Blüten in der Wildkrautküche

Frühlingssalat mit Ahornblättern

Ist Topinambur gesund?

Cremige Topinambursuppe

Topinambur-Puffer

Topinambur aus dem Ofen

Tanne, Fichte, Kiefer & Douglasie unterscheiden – welche Nadeln du verwenden kannst

Gänseblümchen

Gänseblümchentee

Wildkräuter mit Kindern entdecken

Giersch erkennen und nutzen

Schau dich durch, vielleicht ist ja auch was für dich dabei?

7/12 Kurskonzept entwerfen

Beflügelt von den ersten Erfolgen meiner Blogoptimierung kommen mir die ersten Gedanken zu meinen möglichen Kräuterkursen. Schnell schnappe ich mir meinen analogen Jahresplaner (ich liebe ihn) und schreibe die ersten Gedanken auf, die mir so kommen. Am Ende habe ich Ideen für zwei Konzepte. In den nächsten Tagen werde ich sie am Computer ausarbeiten, strukturieren und zu Sandra schicken, dass meine Wildkräuterliebe auch endlich live gehen kann. Was bin ich aufgeregt!! Willst du auf dem Laufenden bleiben, kann ich dir nur wärmstens ans Herz legen: Trag dich in meinen Newsletter ein! Ich halte dich auf dem aktuellen Stand, was in den nächsten Monaten passieren wird. Du darfst gespannt sein, das bin ich nämlich auch!!

8/12 Gewürzvorräte auffüllen

Als kleine Unterbrechung zur digitalen Arbeit, kümmere ich mich anschließend um Samen vom Wiesenbärenklau, die ich letzte Woche gesammelt und bis heute getrocknet habe. Ich zupfe sie von der Dolde und werde sie im Anschluss zusammen mit etwas grobem Salz die bereitgestellte Gewürzmühle stellen. Bevor du fragst: Ja, die Samen vom Wiesenbärenklau kann man essen. Ich habe diese Köstlichkeit bereits letztes Jahr für mich entdeckt. Frische, grüne Samen vom Wiesenbärenklau schmecken meines Erachtens leicht scharf und angenehm zitronig. Aber auch getrocknet behalten sie fein gemahlen diesen überraschend exotischen Geschmack bei. Willst du das auch mal ausprobieren, solltest du den Wiesenbärenklau gut bestimmen, denn es gibt tödlich giftige Doldenblütler, wie den Schierling und auch seinen großer Bruder, der Riesenbärenklau, gilt als giftig und er sondert Furanocoumarine ab, die in Verbindung mit Sonnenlicht für starke Verbrennungen und schlecht heilende Wunden sorgen. (Quelle: www.chleswig-holstein.de ) Auch der Wiesenbärenklau sondert diese mit UV-Licht reagierenden Furanocoumarine ab (Quelle: www.apotheken.de), aber nicht so stark wie sein großer Bruder. Aber bei Abschneiden von Blättern oder Dolden sollten entweder Handschuhe getragen oder Kontakt der Haut mit den Schnittstellen vermieden werden. Wie erkenne ich den Wiesenbärenklau? Der Wiesenbärenklau hat deutliche Riefen im Stängel, wie man auf dem Foto gut sehen kann. Außerdem kann dir der Merksatz: „Ist der Stängel kantig rau, ist es Wiesen-Bärenklau.“ bei der Bestimmung helfen. Eine weiterführende Quelle zur Bestimmung von Wiesenbärenklau findest du ganz unten. Und wenn du dir ganz sicher sein willst, nimm an Kräuterwanderungen teil. Jetzt im August bis Oktober findest du den Wiesenbärenklau an vielen Wegrändern und ein KräuterkundlerInnen können dir die Pflanze live zeigen und dir die Bestimmungsmerkmale noch einmal verdeutlichen. Vielleicht kann auch ich dir bald die Bestimmungsmerkmale des Wiesenbärenklaus live in Teltow erklären. Ich informiere dich per Newsletter gerne über Termine.

9/12 Kräuterernte

Am späten Nachmittag sind wir in den Garten der Traumprinzeltern gefahren, wo die nächste reiche Ernte auf mich wartete. Ein ganzer „Busch“ Basilikum. Daraus mache ich in den nächsten Tagen wieder Basilikumpaste für Desserts. Newsletter-Abonnenten kennen das Rezept. 😉

10/12 Aalnacht?!?

Nach Aussage des Vaters meines Traumprinzen ist heute eine Aalnacht. Also packt mein Glückskind seine sieben Angelsachen zusammen und verschwindet, kaum im Garten angekommen, an der Dampferanlegestelle, um seine Angelruten auszuwerfen.

11/12 Sonnenfinsternis während des Sonnenuntergangs

Im letzte Monat war hier mein Arbeitsplatz im Garten. Heute habe ich statt dessen versucht den Sonnenuntergang mit Sonnenfinsternis einzufangen. Die Sonne war zu stark für die Kameralinse. Aber in der Reflektion der Sonne kann man gut erkennen, wie sich der Mond fast komplett vor die Sonne schiebt.

12/12 Und es war keine Aalnacht

Wie der Titel schon sagt, habe wir diesen Abend letztendlich keinen nennenswerten Fang verzeichnen können. Aber alle haben heute mitgefiebert, ihren Senf dazu gegeben und angefeuert. Das war genauso schön, als hätten wir den großen Fang gemacht.

Alles in Allem geht ein ereignisreicher Tag zu Ende. Ich blicke freudig in die nahe Zukunft, die oft schneller kommt als man denkt und freue mich, dass du bis hier gelesen hast. Der nächste 12. folgt sicher, dafür macht das Bildersammeln viel zu viel Spaß. Bis dahin!

Grüne Grüße
Inga


Das hat dir gefallen? Dann schaue dir gerne auch meine anderen 12 von 12 der letzten Monate an:

12. Januar 2026

12. Februar 2026

12. März 2026 – Voller Dankbarkeit

12. April 2026 – Diesmal ein Wechselsonntag

12. Mai 2026 – Momente des Innehaltens

12. Juni 2026 – Zwischen grüner Glückseeligkeit und Glamping

12. Juli 2026 – Fußballnacht und Gartenflucht



Quellen

https://www.schleswig-holstein.de

https://www.apotheken.de

https://www.pflanzen-vielfalt.net

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Wichtige Hinweise

Alle publizierten Inhalte in diesem Artikel sind sorgfältig recherchiert, in meiner Ausbildung zur Kräuterpädagogin erlernt und nur als Anregung und zur Unterhaltung gedacht. Sie können den Arztbesuch nicht ersetzen, den ich bei körperlichen Beschwerden immer empfehle. Kräuter, Bäume und Pilze, die ich hier vorstelle, sammle und verarbeite ich für den Eigengebrauch. Bei Zweifel oder Unsicherheiten rate ich, sich an Experten, gerne an mich, zu wenden oder im Rahmen einer Wildkräuterwanderung unter Aufsicht des Kräuter- und Pilzkundigen zu sammeln. Im Zweifel stehen lassen.

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