Kennst du das, wenn du etwas liest und denkst: Woher weiß der das??? Genau so ging es mir mit dem kürzlich durchgeführten Test für das Blogthema diese Woche. Ich saß vor meinem Ergebnis beim kostenlosen Persönlichkeitstest von 16Personalities, und da stand es schwarz auf weiß: INFP-T, „Mediatorin“ – meine Persönlichkeit in vier Buchstaben. Und dazu Sätze, die sich anfühlten, als hätte mich jemand heimlich geöffnet, mein Innerstes durchforstet und dann genauso heimlich wieder verschlossen und präsentiert es mir nun auf einem Silbertablett. Kurzzeitig fühlte ich mich nackt. Auf die Idee, diesen Test zu machen, hat mich das Blogthema von dieser Woche von Judith Peters gebracht. Sie hat schon 2021 darüber geschrieben, was es für ihr Business bedeutet, eine INTP bzw. „Logikerin“ zu sein. Ich nehme den Ball auf und schaue, was meine Persönlichkeit mit meinem Wildkräuterblog zu tun hat.
Ein kleiner Hinweis vorweg: Ich kenne solche Tests noch aus meiner Zeit in der Personalarbeit. Und ich weiß, wie generisch sie sind. Jeder Mensch lebt seinen Typ anders aus, und Menschen verändern sich. Für mich ist so ein Ergebnis deshalb immer nur eine Momentaufnahme. Ein Schnappschuss meines aktuellen „Zustands“, der sich verschieben darf, so wie sich auch meine Lebensumstände verschieben. Aber manchmal trifft so ein Schnappschuss eben mitten ins Herz. So wie in meinem Fall. Ob es in eine schmerzhafte Erfahrung mündet, oder mich Amors Pfeil getroffen hat? Lies selbst in den folgenden Zeilen:
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Und bevor es losgeht: Mach den Test doch gleich selbst. Welcher Typ bist du? Verrat es mir in den Kommentaren! 🌿
Introvertiert (58 %): Ich brauche die Stille, um laut zu werden
58 Prozent. Knapp. Ich bin also keine Einsiedlerin im Wald (obwohl ich mir das auch sehr gut vorstellen könnte🤔😅), eher eine leise Netzwerkerin. Den ersten Kontakt knüpfe ich erstaunlich leicht: ein Kommentar hier, eine Nachricht da, ein Hallo in der Community. Aber dranbleiben? Da hapert’s. Oft sind es die anderen, die sich wieder bei mir melden. Und ich bin jedes Mal dankbar dafür. Ein Satz aus meinem Profil hat mich besonders berührt. Sinngemäß steht da: So sehr ich Nähe und Verbundenheit schätze, brauche ich auch regelmäßig Zeit für mich, um neue Kraft zu schöpfen und mich wieder mit meinem inneren Selbst zu verbinden. Das schwarz auf weiß zu lesen, hat mir das Herz geöffnet. Es fühlte sich an, als würde mich da jemand verstehen. Denn genau darum geht es, wenn ich mich zurückziehe. Nicht um Flucht. Um Auftanken. (Wie schwer mir genau das manchmal fällt, obwohl es oft dringend nötig ist, habe ich dir in „Wann ist Pause erlaubt?“ erzählt.)
Und im Business? Da merke ich das jeden Tag. Ich arbeite am liebsten allein, von zu Hause, mit stummgeschaltetem Handy. Kein Großraumbüro, keine endlosen Abstimmungsrunden. Einfach ich, meine Pflanzen, meine Worte und der Gedankenfluss darf fließen, wohin er will. Meine persönlichsten Texte teile ich zuerst mit den Menschen in meinem Newsletter, bevor ich sie in die große, laute Social-Media-Welt hinausschicke. Der Newsletter ist mein geschützter Raum. Trotzdem werde ich von Mal zu Mal mutiger und schreibe auch hier auf dem Blog immer offener. Was mich zum eigentlichen Twist führt: Denn auch wenn ich gerne im stillen Kämmerlein arbeite, will ich trotzdem gehört werden. Resonanz ist einer meiner wichtigsten Werte. Ein großer Blog, den niemand liest, wäre für mich schlimmer als ein kleiner, der Menschen bewegt. Mein Blog ist meine Art, laut zu sein. Leise geschrieben, laut gemeint. Kannst du das hören, oder schlackern dir tatsächlich schon die Ohren?! *lol*
Zusammengefasst kann ich also festhalten: Introvertiert heißt nicht kontaktscheu. Es heißt nur, dass ich meine Energie anders auflade und das ist gut so.

Intuitiv (61 %): Ich vertraue meinem Bauchgefühl – bis der kleinste Zweifel kommt
Intuitive Menschen, so heißt es, suchen nach verborgenen Bedeutungen und fernen Möglichkeiten. Oh ja. Ich habe anderthalb Jahre gebraucht, um zu verstehen, was mein Wunsch „Ich brauche mehr Grün“ eigentlich bedeutet. Nicht: öfter raus. Sondern: von Pflanzen umgeben sein, analog und digital. Darüber schreiben, damit kochen, damit basteln, Rezepte entwickeln. Das alles ist Grün für mich. Ich sehe mich gerade vor meinem inneren Auge in einer grünen Brühe planschen. 😂 Meine Ideen kommen nicht ordentlich nacheinander. Sie kommen als Ideengewitter. An manchen Tagen treiben sie mich regelrecht vor sich her, und ich komme mit dem Aufschreiben kaum hinterher. Damit mir nichts verloren geht, sortiere ich meine verstreuten Gedanken inzwischen mit KI, wie in einem persönlichen Wissens-Wiki.
Aber 61 Prozent heißt eben auch: Da steckt eine ordentliche Portion Realistin in mir. Und die ist keine Gegenspielerin meiner Intuition, sondern ihre Sicherheitsleine. Viele Pflanzen erkenne ich intuitiv, auf einen Blick, wie alte Bekannte am Wegesrand. Doch manchmal unterscheiden sich zwei Pflanzen oder Pilze nur in winzigen Merkmalen. Und genau dieser kleine Unterschied entscheidet, ob ich etwas Köstliches im Korb habe oder einen giftigen Doppelgänger. Da geht es um Leben oder Tod. Darin liegt für mich der Sinn dieser Genauigkeit, nicht nur für mich, sondern für alle, die mit mir essen oder von mir lernen wollen. Deshalb gilt bei mir: Kommt auch nur der kleinste Zweifel auf, gehe ich zu Hause alle Bestimmungsmerkmale noch einmal ganz genau durch. Erst dann entscheide ich, ob die Pflanze oder der Pilz wirklich auf meinem Teller landet. Oder ob ich doch lieber die Finger davon lasse. Den Schirmpilz zum Beispiel habe ich schon stehen lassen, weil er einen giftigen Doppelgänger hat. Intuition zeigt mir den Weg. Genauigkeit sorgt dafür, dass ich heil ankomme. Daher kann ich es gar nciht oft genug in meinen Artikeln oder meinen Insta-Posts sagen: Im Zweifel stehen lassen.

Gefühlsbetont (75 %): Ohne Sinn und Echtheit geht bei mir gar nichts
Das ist meine deutlichste Achse. Und ehrlich gesagt die, bei der ich beim Lesen am meisten schlucken musste. Denn in der INFP-Beschreibung geht es immer wieder um die Suche nach Sinn und Authentizität. Genau das, was ich im Personalwesen so schmerzlich vermisst habe und mich letztendlich zum Aufgeben zwang. Versteh mich nicht falsch: Ich habe nicht nur gelitten. Ich liebe es Menschen für Job-Passigkeiten zu lesen, Texte zu formulieren, zu recherchieren, Dinge auf den Punkt zu bringen. Da steckt wohl die Juristin in mir, die ich mit meinem Ersten Staatsexamen ja auch bin. Aber in Menschen las ich nicht immer nur die guten Seiten. Oft schlugen mir Böswilligkeit und unverstandene Wut entgegen. Oder in endlosen Gruppendiskussionen wurde aus jedem klaren Ergebnis am Ende Wischiwaschi. Immer und immer wieder. Und irgendwann waren Kraft und Motivation einfach weg. Also habe ich meinen sicheren Job aufgegeben. Und stecke gerade mitten in einer Umstrukturierung meines ganzen Lebens. Wie es dazu kam, habe ich dir ausführlich in „Wurzeln schlagen, Maske fallen lassen, austreiben“ erzählt.
Heute ist Echtheit einer meiner drei wichtigsten Werte. Ich merke sofort, wenn bei jemandem Worte und Taten nicht zusammenpassen. Da bin und bleibe ich weiterhin vorsichtig und zurückhalten und umgebe mich lieber mit echten authentischen Menschen. Und ich will selbst so schreiben, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Ohne Maske. Mit all meinen Geschichten, mit Omas Rezepten, mit meinen Unsicherheiten. Genau deshalb ist mein Blog so persönlich, wie er ist.
Und dann war da dieser Satz, der mich wirklich überrascht hat: Tätigkeiten in Beratung, Unterricht, Schreiben oder Kunst sollen meine fürsorgliche Natur und meinen fantasievollen Geist ansprechen. Schreiben – check. ✅ Aber Lehren? Ja. Ganz ehrlich: Ich würde so gern lehren und anderen mein Wissen näherbringen. Bei Kräuterwanderungen, bei meinen Kochkursen am offenen Feuer, mit Bestimmungsheften für Familien, in online-Kursen. Denn mein Warum ist genau das: dass altes Wissen nicht verloren geht. Doch noch pfeift mich mein innerer Kritiker oft zurück. „Was weißt du schon, dass du das lehren willst?“ Dazu gleich mehr. 🤭

Flexibel (67 %): Mein Redaktionsplan heißt Natur
Flexible Persönlichkeiten können gut improvisieren und ziehen das Neue der Stabilität vor. Wenn du mich fragst, was nächste Woche auf meinem Blog erscheint, muss ich dich enttäuschen: Keine Ahnung. Ehrlich. Und ich habe es wirklich mit einem festen Redaktionsplan versucht. Und was hat es gebracht? Nichts außer schlechtem Gewissen. Heute blogge ich dynamisch. Meine Themen kommen aus Wochenthemen, Blogparaden, aus Pinterest, aus Instagram, aus dem Austausch mit meiner Community. Oder sie wachsen einfach am Wegesrand: Was gerade blüht oder Früchte trägt, landet auf dem Blog. Die Natur hält sich schließlich auch an keinen Redaktionsplan.
Eine Regel habe ich mir trotzdem gegeben: Ich kündige nur noch an, was schon online ist. Zu oft sind mir Termine und Kooperationen durch die Finger geronnen. Schneller als mir manchmal lieb war. Also lasse ich mich lieber treiben und zeige, was entstanden ist, wenn es veröffentlicht ist. Ob es dann wirklich schon fertig ist, steht auf einem anderen Blatt…
Aber flexibel heißt bei mir nicht beliebig. Wenn mir etwas am Herzen liegt, kann ich erstaunlich hartnäckig und beharrlich sein. Meine Artikel habe ich seit Anfang des Jahres immer wieder überarbeitet, bis das SEO endlich saß. Erst durch dieses ständige Wieder-Anfassen habe ich wirklich verstanden, wie gutes SEO funktioniert und wie ein Blog wie meiner aufgebaut sein sollte, das er gut gefunden und verstanden wird von meinen Leser:Innen Und von etwa fünf Klicks pro Woche zu 10 bis 30 Klicks pro Tag zu kommen, war kein Zufall. Das war erstaunlich viel Geduld, Durchhaltevermögen und klar, ein bisschen Sturheit. 😉

Turbulent (81 %): Turbulent ist nicht das Gegenteil von selbstsicher
Mein stärkster Wert überhaupt. Und der, über den ich am längsten nachgedacht habe. Denn bei 16Personalities steht „selbstsicher“ auf der einen und „turbulent“ auf der anderen Seite. Moment mal. Das ist doch logisch gar kein Gegensatzpaar?! Daher habe ich habe nachgeforscht. Diese fünfte Achse gehört gar nicht zum ursprünglichen Myers-Briggs-Modell. 16Personalities hat sie ergänzt, angelehnt an die emotionale Stabilität aus dem Big-Five-Modell. Gemessen wird also nicht, wie sicher ich nach außen auftrete. Sondern wie stark mein Inneres auf Druck, Fehler und Kritik reagiert. Für mich passt deshalb ein anderes Bild besser: Gelassen auf der einen Seite. Innerlich bewegt auf der anderen. Turbulent beschreibt mein inneres Wetter, nicht mein Auftreten.
Nicht jeder passt in mein Puzzle, und ich nicht in jedes
Und mein inneres Wetter? Kann ganz schön stürmisch sein. Lange stand mir meine nach innen gerichtete Natur eher im Weg, als dass sie mir half. Ich selbst war mein strengster Kritiker. Und sobald dann auch noch Kritik von außen kam, geriet meine gesamte Welt ins Wanken. Das änderte sich erst, als ich begriffen habe: Es wird immer Menschen geben, in deren Welt ich nicht passe. Die meine Ideen nicht so gut finden, wie ich selbst. Und das ist okay. Denn es gibt genauso gut auch Menschen, die genau zu mir und meinem Wesen passen. Seitdem bin ich unermüdlich auf der Suche nach diesen verloren geglaubten Puzzleteilen. Eines davon habe ich übrigens in einem wunderbaren Frauennetzwerk gefunden, davon erzähle ich in „Frauensolidarität: Verbindet uns Frauen zu sein oder die Kräuter?“. Oder beim letzten Blogbuddy-Speeddating, das kleiner ausfiel als gedacht und am Ende für mich zu einem Slow-Dating wurde mit dem Ergebnis, dass ich endlich eine Blogbuddyline habe, die anscheinend sehr gut zu mir passt (darüber schrieb ich schon im letzten 12 von 12 Oktober). Das wird die Zeit zeigen. Und Absagen nehme ich heute ziemlich gelassen. Wenn vier Türen zugehen, öffnet sich oft die fünfte. Und wer mir wieder entfolgt oder den Newsletter abbestellt? Ich freue mich darüber! Wieder ein Mensch, der nicht zu mir passt und das glücklicherweise selbst erkennt, bevor ich die Reißleine ziehen muss. Danke! Denn ich selbst, und hier muss ich ehrlich zu mir sein, sage viel zu selten Nein. Stattdessen versuche ich immer noch manchmal, mich in Puzzles zu quetschen, die gar nicht zu meinen Kanten passen und versuche zu halten, was nicht gehalten werden will. Daran will ich arbeiten. Das ist mir beim Schreiben dieses Artikels klarer geworden als je zuvor.
Die Tür in der Wand suchen statt durchzubrechen
Und noch eine Ausprägung meiner turbulenten Ausprägung: Ich grüble oft über Entscheidungen, auch wenn sie längst getroffen sind. Ich frage bei meinem Partner nochmal nach, wie er es sieht, ich streue das Thema in Meetings ein und hole mir Rückmeldung oder tausche mich darüber mit Freundinnen aus. Erst wenn ich mir ganz sicher bin, dass meine Entscheidung wirklich zu dem Ziel passt, was ich verfolge, dann ziehe ich sie durch. Damit habe ich oft gehadert, denn das zieht meine eigene Entscheidungen oft in die Länge. Ob das nötig oder unnötig ist, steht auf einem anderen Blatt. Aber, wie sagte eine gute Bekannte mal zu mir: „Inga, du möchtest dir eben ganz sicher sein, bevor du eine Entscheidung triffts. Das ist nicht langsam, sondern gut überlegt und genau dieses Besonnenheit ist doch deine Stärke. Das war Balsam auf meine Seele. Wie recht sie doch hat. Oft in meinem Leben hatte ich das Gefühl widderisch (mein Sternzeichen) durch die Wand brechen zu wollen. Nun habe ich erkannt, dass mein Abwarten und Erkundigungen einholen meine Suche nach der Tür in der Wand ist. Eine Suche nach einer saubereren Lösung, als mit viel Getöse und Schaden Löcher in die Wand zu rennen.
Herzstillstand am Veröffentlichen-Button
Turbulente Menschen sind eher unsicher und reagieren empfindlich auf Stress. Sie verspüren ein gewisses Maß an Dringlichkeit in ihren Gefühlen und sind eher erfolgsorientiert, perfektionistisch und wollen sich verbessern. Das würde ich tatsächlich unterschreiben, so, wie es da steht. Am stärksten habe ich das ganz zu Anfang gemerkt, wenn ich persönliche Blogartikel veröffentlichen wollte und mir beim klicken des „Veröffentlichen“-Buttons kurz das Herz stehen geblieben ist. Mein Training die letzten Monate hat meinen Herzschlag inzwischen beruhigt und ich klicke bereits viel selbstbewusster und schneller den Button. Den Perfektionismus habe ich auch inzwischen ablegen können. Ich veröffentliche, auch, wenn es es nicht perfekt ist, denn ich habe erkannt, dass ich sonst viel weniger „raushaue“ und mich damit nur selbst behindere. Und finde ich im Nachhinein Schreib- oder Komma-Fehler, was soll’s, dann zucke ich kurz zusammen, grinse verlegen in mich rein und bessere eben nach. Am Vergleich meiner Klickzahlen zum Vormonat muss ich noch arbeiten, das verfolgt mich ziemlich und ich wünsche mir dabei etwas mehr Gelassenheit. Und was die Umstrukturierung und SEO-/GEO-Optimierungen angeht, wünschte ich manchmal ich würde mir schneller eine Pause gönnen. Das fällt mir schwer, wenn ich sehe, welche Zahlen ich noch vor der Brust habe und ich möchte solche Arbeiten am liebsten an einem Tag hinter mir haben. Aber das passt nun mal nicht immer in 24 h. Umso mehr bewundere in solchen Fällen mein Durchhaltevermögen. Wohl die beste Ausprägung meiner Persönlichkeit.
Und das Gute am Turbulenten? Es ist auch mein Motor. Ich will besser werden. Ich nehme Rückmeldungen ernst. Ich gebe mich nicht mit „gut genug“ zufrieden. Ohne dieses innere Brodeln hätte ich mir weder meine Website selbst aufgebaut noch das Bloggen aus eigenem Antrieb angefangen. Mein innerer Kritiker darf also gern mitreden. Nur das letzte Wort, das kriegt er nicht mehr.

Meine INFP-Persönlichkeit: Die Jacke passt und sie wärmt
Was bleibt nach so viel Selbstbetrachtung? Vor allem ein Gefühl: Ich bin richtig, so wie ich bin. Leise und trotzdem auf der Suche nach Resonanz. Voller Ideen und trotzdem genau beim Hinsehen. Gefühlvoll, flexibel, innerlich oft in Bewegung. Das ist keine Schwäche, die ich wegoptimieren muss. Das ist das Wurzelwerk, aus dem mein Blog wächst. Inzwischen ist er ein schönes kräftiges Bäumchen geworden. Golden wiegen sich die Herbstblätter in wohl einer der letzten warmen Brisen in diesem Herbst. Bald wird er von Schnee in eine weiße warme Hülle gepackt und darf innerlich weiter leuchten. Wenn er dann im Frühling wieder austreibt, erwächst er in all die Möglichkeiten, die sich ihm bieten. Und vielleicht passt das ja ja auch genau zu meinem Jahresmotto: Inga blüht auf. Aufblühen heißt für mich nicht, eine andere zu werden. Sondern endlich die Pflanze zu sein, die ich immer schon war, an einem Standort, der zu mir passt.

Jetzt bist du dran: Welcher Persönlichkeitstyp bist du? Und erkennst du dich in deinem Ergebnis wieder oder hast du auch so ein „Moment mal?!“ erlebt wie ich mit meinem Turbulent? Erzähl es mir in den Kommentaren. Vielleicht bist du ja eins meiner verloren geglaubten Puzzleteile und hast Lust, mit mir zusammen zu arbeiten. 🥰
Grüne Grüße Inga
Bilder
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