Mit seinen gesundheitsfördernden Bitterstoffen wird der Beifuß damals wie heute als aromatisches Gewürz in der Küche für eine gesunde Ernährung geschätzt, da er die Verdauung fördert und die Gesundheit unterstützt. Bitterstoffe kurbeln den Appetit und die Verdauungssäfte an und sorgen dafür, dass wir fette Speisen wie Gänse- oder Entenbraten zur Weihnachtszeit gut vertragen. Wenn du mehr darüber wissen willst, wie Bitterstoffe wirken, dann lies meinen Artikel zur Erle. Dort habe ich deren Wirkung bereits beschrieben.
Üblich ist auch, den Beifuß im Sommer zu trocknen und im Winter den Braten damit zu füllen. Geht schwierig, wenn man nur Geflügelbrust zur Verfügung hat. Da eignet sich ein gut haftendes Gewürz besser. In meiner Rezeptvariante habe ich Geflügelbrüste ringsum mit Kräuterpaste bestrichen. Wie du eine Kräuterpaste herstellst erfährst du in meinem Artikel „Wildpflanzen haltbar machen: Einfaches Rezept für Kräuterpaste„. Wenn du einen Geflügelbraten, wie Gans oder Ente hast, kannst du sie genauso gut innen und außen mit der Paste bestreichen.
Egal, wie du den Beifuß anwendest, Fakt ist: Gans und Ente lieben Beifuß. Sie bilden eine ganz besondere Liaison für die Festtagsbratensaison. Probier es doch gleich mal aus:

Am Ende zeigt der Beifuß einmal mehr, wie ein vermeintlich unscheinbares Kraut aus Wald und Wiesen auf vielfältige Weise in unseren Alltag wirken kann. U.a. findet er Anwendung als geschmackvolle Würze für deftige Speisen oder als unterstützende Zutat zur Anregung einer gesunden Verdauung. Mit seinen bitteren Inhaltsstoffen regt er nicht nur die Magensaft- und Gallenproduktion an und kann so bei fettreichen Gerichten wohltuend sein. Nein, er lädt uns auch dazu ein, die Natur wieder bewusster wahrzunehmen und in unseren Koch- und Lebensalltag zu integrieren. Ob in der frischen Kräuterpaste, im Sonntagsbraten oder einfach nur beim Spaziergang am Wegesrand.
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Bilder
Die Rezeptgrafik und Bilder habe ich selbst erstellt und dürfen nur nach Absprache und mit meiner Zustimmung verwendet werden.
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