Getreu dem Motto von Carolin von www.draußennurkaennchen.blogspot.com, gibt es auch in diesem Monat wieder 12 Bilder vom 12. des Monats. Dieses Mal der 12. Oktober 2026. Die Eindrücke des Tages waren so vielfältig, wie die Blätter im Herbst bunt sein können. Es ist wieder ein schönes Sammelsurium zusammengekommen. Das Endergebnis freut mich an meisten.
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1/12 Tagesstart mit Tee
Ich hatte vor kurzem meinen Arbeitsplatz aufgeräumt, so dass ich wieder an meinem Schreibtisch mit meiner Blütenlampe sitzen kann. So gefällt mir das Plätzchen in meiner Arbeitsecke wieder und ich muss nicht mehr den Esstisch blockieren. Und da ich seit Monaten keinen Kaffee mehr trinke, weil ich Kopfschmerzen bekomme, wenn ich ihn mal nicht trinke, beginnt mein Tag mit Tee aus meiner Lieblingskanne.

2/12 Die Hagebutte
Vor kurzem hat bei mir eine neue Newsletter-Abonnentin gefragt, ob ich nicht auch mal was über die Hagebutte schreiben kann. Na klar, sehr gerne, denn das Thema schwebt mir schon sein längerem vor. Die letzten Wochen waren aber andere Themen dran, so dass ich in den letzten Tagen erst zur Recherche gekommen bin. Heute kommt noch 12 von 12 dazwischen. So oft kommt es anders als geplant. Ich denke aber, in den nächsten Tagen wird der Artikel fertig werden. Die Abonnentin ist in der Zwischenzeit wieder abgesprungen (wie ungeduldig kann man sein), aber dank ihres Wunsches ist ein so umfangreicher Wissensartikel entstanden, so viel habe ich schon lange nicht mehr geschrieben. Wer ihn nicht verpassen will, schaut die nächsten Tage nochmal vorbei oder trägt sich in meinen Newsletter ein.

3/12 Montagsroutine
Ich liebe diese Montagsroutine, die seit Anfang des Jahres mit dem Beitritt in die TCS (The Content Society) bei mir eingezogen ist. Montags um 10:00 Uhr gibt es von Judith „Sympatexter“ Peters immer einen Vorschlag für das Blogthema der Woche. Ich habe mich bereits so an diese Routine gewöhnt, dass ich eines morgens vor dem leeren Chatraum saß. Das Meeting wurde kurz vorher per Mail abgesagt. Ich war so in meiner Montagsroutine, dass ich alle Mails erstmal ignorierte und mich schon auf das nächste Meeting mit Judiths ansteckender Betriebsamkeit freute. Aber nix. 5 Minuten später fragte ich dann doch mal in der Community, ob ich die einzige bin, die in einem leeren Chatraum sitzt. Aber das war ich zum Glück nicht. Ich habe im letzten halben Jahr festgestellt, dass mir die Wochenthemen nicht immer lagen und bin dann meinem eigenen Rhythmus und Ideen gefolgt. Trotzdem habe ich die letzten Monate mindestens einen Artikel pro Woche geschrieben, dann aber eben nach meinem Gusto. Aber diesmal hat mich das Thema gecatcht! Womit ich zu meinem nächsten Foto komme.

4/12 Mein Persönlichkeitstyp
Das Blogthema dieser Woche ist: „Wie meine Persönlichkeit mein Business beeinflusst“. Meine Persönlichkeit habe ich auf der Seite 16personalities.com bestimmt. Und es kam heraus, das ich ein INFP-T-Persönlichkeitstyp bin. In einer Rolle ausgedrückt: Mediator/Diplomat. Strategie: kontinuierliche Verbesserung. Als hätte ich es nicht schon längst geahnt. Seit Anfang des Jahres bin ich in einem Verbesserungsstrudel gebunden. Er die Umstrukturierung auf meinem Blog, dann die SEO-/GEO-Optimierung meiner Artikel. Ich suche stehts und ständig nach Verbesserungspotential. Und dabei ist der Blog nicht mal mein Business, sondern mein Hobby. So weit, so gut. Ich möchte dem Artikel nicht vorgreifen. Meine Leser kennen inzwischen meine Devise: Wer mehr erfahren möchte, schaut öfter mal vorbei oder hüpft auf meinen Newsletter. Denn der Mediator hat noch andere verborgene Talente, auf die ich in diesem Artikel weiter eingehen werde.

5/12 Erst die Arbeit, dann das Vergnügen
Doch bevor ich mit diesem hochinteressanten Thema starten kann, muss ich erstmal einkaufen fahren. Dafür nehme ich einen Berg an Pfandflaschen, fein säuberlich in zwei Beutel verpackt, mit.

6/12 Einkauf verstauen und Mittag-/Abendessen kochen
Nach dem Einkauf wird erstmal gekocht. Erstmal für mein eigenes Mittag und als heutiges Abendbrot. Heute gibt es Kartoffelsuppe. Die klein gehackte Petersilie erinnert mich an meine Oma, bei der es immer Petersilie zu Suppen oder einfach über die Kartoffeln gestreut gab. Denn Petersilie wuchs im Garten meiner Großeltern immer.

7/12 Instagram
Ich bin stolz auf meine Follower. Tatsächlich wissen bereits 100% meiner Umfrage Teilnehmer, dass sie von der Eibe die Finger lassen sollten. Mensch, dann kann ich ihnen ja gar nichts mehr beibringen…Oder doch. Nein, im Ernst, ich poste jeden Sonntag ein kleines Quiz auf meinem Account, wer fleißig mitraten möchte, kann mir gerne folgen. Wer erst noch lernen möchte, schaut gerne regelmäßig auf dem Blog vorbei oder abonniert meinen Newsletter… Ihr wisst, wie der Hase läuft.

8/12 Vergesslichkeit oder Respektlosigkeit?
Mein Sohn hat sich am 18.08.2026 auf einen Praktikumsplatz bei einem namhaften deutschen Autobauer in Ludwigsfelde beworben. Dafür haben wir uns zusammengesetzt, eine Anschreiben formuliert einen Bewerbungsbogen ausgefüllt und geduldig auf eine Antwort gewartet. Heute nach 8 Wochen dachte ich mir, ich hakte da mal nach, denn es kann ja nicht so lange dauern, eine Entscheidung zu treffen. Auf Nachfrage teilte man mir mit, dass Praktikumsplätze bereits 6 Monate im Voraus ausgebucht sind und nichts mehr frei wäre, ob man das noch nicht mitgeteilt hätte. „Nein das haben sie nicht!“, war meine Antwort. Mag es Vergesslichkeit sein oder Respektlosigkeit einer hoffnungsvollen Bewerbung eines jungen Menschen gegenüber, aber wenn ich bereits bei Bewerbungseingang weiß, dass kein Platz mehr frei ist, dann antworte och doch sofort, oder nicht? Aufreger des Tages! So kann man doch nicht mit den zukünftigen Azubis oder Arbeitskräften umgehen. Aber das bestätigt den Gesamteindruck, dass viele der dort Tätigen mit einem goldenen Löffel im Mund geboren wurden und einen Respektvollen Umgang mit ihren Mitmenschen nicht nötig haben. Nun müssen wir uns kurz vor Toreschluss noch um einen anderen Platz kümmern und einige anschreiben, ob noch Plätze verfügbar sind. Jetzt ist es aber wirklich noch schwieriger, was zu finden. Schönen Dank auch!

9/12 Herbstkirmes
Nach Rückkehr von meinem Montagstermin in Trebbin, führte mich die Straße an der Herbstkirmes in Ludwigsfelde vorbei. Wunderschön wurde das Riesenrad und die davor stehenden Bäume von der untergehenden Sonne angestrahlt. Schöne Szenerie.

10/12 Herbstblätter
Der Herbst begrüßte mich auch, als ich aus dem Auto ausstieg. Ganz viele Herbstblätter unter den Füßen. Von den folgenden in Gold getauchten Bäumen kamen die Blätter.

11/12 Herbstbäume
Auch die Ahornbäume wurden noch von den letzten Sonnenstrahlen beleuchtet. Fast so, als strahlte der Baum von innen. Und, fällt dir was auf? Ja, es ist tatsächlich schneller Herbst geworden als ich es bemerkt habe. Auch, wenn er sich gerade von der schönsten Seite zeigt, so weiß ich doch, dass es bald immer wieder länger dunkel werden wird und ich mich auf die dunkle Jahreszeit einstellen. Muss. Aber ich habe viele Projekte vor der Brust, so dass ich das ungemütliche Gefühl, das sich gerade einstellt, hoffentlich gut wegdrücken kann.

12/12 Letzter Programmpunkt des Tages
Der letzte Programmpunkt des Tages war eigentlich als ein Buddy-Speed-Dating geplant, aber am Ende waren nur ich und die Initiatorin Stefanie Koch von www.stefanie-koch.de am Start. War zwar auf den ersten Blick nicht Sinn der Sache. Aus dem Speed-Dating wurde ein einstündige slow-dating. Das tat der Sache keinen Abbruch, ganz im Gegenteil hatte ich eine wunderbare Gesprächspartnerin, mit der mich viele Gemeinsamkeiten verbinden und die sich, obwohl sie schon zwei Blogbuddys hat, bereiterklärt hat, mein Blog-Buddy zu sein. Augeblicklich flogen vor meinem inneren Auge Konfettiraketen und ein ganzes Sylvester-Feuerwerk durch die Luft. Nach zwei Fehlversuchen, an den Terminen teilzunehmen, ist dieser nun endlich geglückt und ich muss nicht mehr alleine bloggen. Vielen Dank Stefanie! Ich freue mich auf eine fruchtbare Zusammenbloggerei. Mögen wir zusammen durch den Winter rocken.

Und so ist er da, der Herbst. Ganz leise ist er eingezogen, irgendwo zwischen Laptop und Kartoffelsuppe, ohne dass ich es richtig mitbekommen habe. Erst als die Abendsonne das Riesenrad und den Ahorn in dieses warme Licht getaucht hat und mir die bunten Blätter vor die Füße gefallen sind, hat er sich ordentlich vorgestellt. Was für ein Tag, so bunt gemischt wie das Laub: ein bisschen Routine, ein bisschen Selbsterkenntnis (Mediator, wer hätte das gedacht 😉), ein ordentlicher Aufreger und am Ende ein Geschenk, mit dem ich schon gar nicht mehr gerechnet hatte. Ja, die Tage werden kürzer. Und ja, das ungemütliche Grummeln vor der dunklen Jahreszeit ist noch da. Aber diesmal ziehe ich nicht allein in den Winter. Mit einem Blog-Buddy an der Seite, einer Kanne Tee und einem Kopf voller Projekte darf es draußen ruhig früher dunkel werden. Drinnen leuchtet es ja, und wenn es nur der Bildschirm ist. Und du? Empfängst du den Herbst mit offenen Armen oder eher mit hochgezogenen Schultern? Antworte mir gern mit einem Kommentar unter diesem Beitrag.
Grüne Grüße
Inga
Das hat dir gefallen? Dann schaue dir gerne auch meine anderen 12 von 12 der letzten Monate an:
12. März 2026 – Voller Dankbarkeit
12. April 2026 – Diesmal ein Wechselsonntag
12. Mai 2026 – Momente des Innehaltens
12. Juni 2026 – Zwischen grüner Glückseeligkeit und Glamping
12. Juli 2026 – Fußballnacht und Gartenflucht
12. August 2026 – Zukunftsfroh
12. September 2026 – Glutrot – aber im Herzen grün
Bilder
Alle Bilder sind von mir selbst aufgenommen und dürfen weder heruntergeladen werden, noch gegen meinen Willen verwendet werden. Zuwiderhandlungen werden auf dem Rechtsweg verfolgt.



2 Kommentare
Liebe Inga
Was für eine freudige Überraschung, dass ich beim Teilen von 12 von 12 gerade deines oberhalb antraf!
Ich liebe Hagebutten. So schön, deine Hommage an den Herbsteinzug. Gerne habe ich deine Bilder angeschaut.
Übrigens habe ich für meine Ferien ein paar Blätter zum Ausmalen ausgedruckt und mitgenommen, falls das Waldbaden draussen mal ausfällt. Einfach super, dein „Waldbaden auf Papier“.
Herzliche Grüsse
aus den Bündner Bergen (Schweiz)
Susanne
Liebe Susanne,
wie das Leben so spielt. Schön, dass du mich gefunden hast.
Und ganz lieben Dank für dein Feedback, ich freue mich, dass dir mein „Waldbaden“ so gefällt. Uch wünsche dir viel Spaß beim Ausmalen. Vielleicht schickst du mir eines deiner Kunstwerke. Ich würde mich freuen.
Grüne Grüße aus Potsdam in die Schweiz
Inga