Im Mai bis März sind die Blätter der Erle noch schön weich, so dass sie hervorragend in die Frühlingsküche Integriert werden können. Wenn die Blattstiele noch so weich sind, dass man sie zwischen den Fingern zerreiben kann, sind sie ideal als Beigabe im Salat. Außerdem lassen sich die Blätter zu Gemüsechips, Bratlingen, sowie Nuss- und Bittergemüse verarbeiten oder getrocknet und vermahlen Brotmischungen beimischen. Da sie für die Verdauung wertvolle Bitterstoffe enthalten, eignen sie sich aber auch unter anderem gut als Bitterwürze in Kräuter-Öl und in Kräutersalz bzw. getrocknet als Vorratsgewürz.
Wie wichtig Bitterwürze für eine gesunde Verdauung ist, habe ich bereits im Artikel zur Erle, zum Beifuß und in diesem Rezept für „Geflügelbrust mit Beifuß-Paste“ erwähnt. Um auch die Erle mit ihre gesunden Inhaltsstoffen in deine Ernährung zu integrieren, habe ich folgendes einfaches Rezept für ein Kräutersalz mit Erlenblättern erstellt.

Zu guter Letzt zeigt dieses einfache Kräutersalz, wie du mit wenigen Zutaten und etwas Zeit die Aromen und Schätze der Natur auf deine Küche übertragen kannst – egal, ob du wilde Erlenblätter oder andere heimische Kräuter verarbeitest. Selbstgemachtes Kräutersalz ist nicht nur ein aromatischer Allrounder für Suppen, Gemüse, Brot oder Dips, sondern auch eine wunderbare Möglichkeit, die Vielfalt die uns die Natur im Laufe des Jahres bietet, haltbar zu machen und immer wieder neu zu entdecken. Lass dich beim Sammeln und Würzen von deinem Geschmack leiten, und überraschen, wie ein selbstgemachtes Salz jedem Gericht eine persönliche, natürliche Note verleiht. Viel Spaß beim Ausprobieren!
Bilder
Die Rezeptgrafik habe ich selbst erstellt und darf nur nach Absprache und mit meiner Zustimmung verwendet werden.
Quellen
Steffen Guido Fleischhauer, Jürgen Guthmann, Roland Spiegelberger, Enzyklopädie, Essbare Wildpflanzen, AT Verlag 2020, 14. Auflage 2023, S. 259 f..
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