Der letzte 12 von 12 vom April hallt noch nach und schon wieder ist es einen Monat später. Momentan fliegt die Zeit, dass ich sie am liebsten festtackern möchte. Ein Ereignis jagt das nächste. Und es bleibt kaum Zeit im Moment zu verweilen. Umso schöner die monatlich wiederkehrende Aufgabe von Carolin von www.draußennurkaennchen.de, am 12. eines Monats seinen Tag in Bildern festzuhalten. Eine Tradition, die schon seit Jahren von der Bloggemeinde zelebriert wird und zu der ich Anfang dieses Jahres hinzugestoßen bin. Jeden 12. erwarte ich daher schon mit Spannung, ob ich auch ja nicht vergesse, an diesem Tag genügend zu dokumentieren, um 12 Bilder zusammen zu bekommen. Aber auch dieses Mal ist es mir gelungen, sogar früher als sonst (ich kann dir das Abendessen ersparen… 😉). Schau selbst:
1/12 Frühstücksbox
Der Tag beginnt wie gewohnt mit einer Frühstücksbox für das Glückkind, Frühstückskaffee für den Traumprinzen und Frühstücks-Chai für mich.

2/12 Frühstücks-Chai
Ich hatte mir eigentlich seit meiner Fasten Woche im Juni 2025 vorgenommen, keinen Kaffee mehr zu trinken, da ich schmerzhafte Kopfschmerzen bekam, als ich ihn dafür abgesetzt hatte. Ich habe das einige Monate gut beibehalten können, bin aber Anfang des Jahres wieder eingeknickt und habe mit zumindest eine Tasse am Tag gemischt mit Chai-Tee gegönnt. Letzte Woche habe ich mal statt dieser Mischung mal einen Eiskaffee zum Frühstück gegönnt. Abends bekam ich die Quittung. Wieder mörderische Kopfschmerzen. Darauf kann ich getrost verzichten, so hält mich der Kaffee nicht bei der Stange. Neuerdings trinke ich statt dessen Chai und Schwarz-Tee mit einem Schuss Milch. Am Montag fand ich reduzierte BIO-Alpenvollmilch im Kühlregal und habe mir diese heute in mein Gebräu gekippt. Und was bringt Vollmilch so mit sich? Na klar, einen fetten brocken Milch-Fett. Der löste sich langsam in meinem Getränkt auf und ergab in der Tasse eine Schneemann-Silhouette. Passte zum Außenbild, das musste ich dir unbedingt zeigen. 🤭

3/12 Glücksmoment
Während des Frühstück noch schnell Mails gecheckt, da wartete schön der erste Glücksmoment des Tages auf mich. Es ist noch nicht viel, aber bereits der 6 Meilenstein dieses Jahr. Und es fühlt sich an, wie, wenn man für den Garten die ersten Pflanzen auf dem Fensterbrett vorzieht. Tag für Tag streckt eine nach der anderen Pflanze das erste frische Grün aus der Erde und man kann den kleinen Pflänzchen anfangs regelrecht beim Wachsen zusehen. Genauso erfüllen mich diese Momente, die Besucherzahlen Monat für Monat steigen zu sehen und Meilensteine abzuhaken. Danke, dass auch du ein Teil davon bist und mal vorbeischaust.

4/12 Platz für Neues Schaffen
Damit Platz für neues Grün ist, gleich noch meine Zimmerpflanzen von altem, vertrocknetem Laub befreit.

5/12 Kastanienwaschittel
Am Wochenende gingen mir leider die Waschblätter aus. Ich habe sie zu spät nachbestellt, die Nachlieferung lässt leider auf sich warten. Als Notfallration habe ich, Gott sei Dank, noch geschredderte Kastanien vom letzten Herbst im Schrank, die ich für bunte Wäsche gerne mal zum Waschen benutze. Warum du daraus Waschmittel machen kannst, findest du in meinem Artikel: Rosskastanie: Natürliches Heilmittel und nachhaltiges Waschmittel. Und wie du daraus Waschmittel herstellst, dafür kannst du dir hier eine Anleitung ansehen.

6/12 Ehrfürchtiges Innehalten
Beim Eilen zu meinem Dienstagstermin kurz innegehalten. An diese Linde hatte ich letzte Woche bereits angehalten, und ein kurzes Video gedreht, da sie derzeit so viele junge Blätter produziert. Die Linde ist ein sehr bedeutungsvoller Baum. Unter Ihresgleichen wurden früher Gerichtsverhandlungen abgehalten, aber auch Hochzeiten sowie Dorffeste gefeiert. Ihre Blätter sind jung eine sehr zarte und feine Beigabe zum Salat. ALs Snack mal kurz am Wegesrand gegriffen immer wieder ein Genuss. Wenn du mehr über die Linde erfahren möchtest, schaue gerne mal Aufessen oder Halloween-Deko: Lindenblätter clever nutzen an oder springe gleich zum Rezept für Lindenblätter-Rollen mit Lachs.

7/12 Wegweiser
Seit kurzem hat ein Deko-LED-Licht im Zimmer meines Glückkindes einen Wackelkontakt und schaltet sich trotz Schalters auf Off unvermittelt an. Wenn die Tür des Zimmers offen steht, habe ich es genau im Blick und muss jedes mal schmunzeln. Es ist als ruft es mir zu: „Tritt ein, ich leuchte dir den Weg!“. 🥰So ging es mir auch heute. Ich habe nochmal geprüft, ob nicht doch der Timer eingestellt ist, aber nein. Es leuchtet aus unerfindlichem Grund immer wieder unermüdlich auf. Zum Glück werden die Lämpchen nicht heiß, so dass ich es unbesorgt leuchten lassen und mich daran erfreuen kann.

8/12 Wochenendrückblick
Dann wurde es kreativ. Als Rückblick auf ein phantastisches Wochenende am offenen Feuer mit meiner lieben Freundin Alina, habe ich eine kleine Zusammenstellung der schönsten Fotos kreiert und mich dabei wehmütig an diese Tage erinnert. Wege der Wildnis sind keine Floskel, sondern Rückbesinnung und Verbundenheit mit der Natur pur. Wir haben an diesem Wochenende Holz gehackt, mit einfachsten Mitteln, wie einem Feuerbogen, Feuer entfacht. Über dem Feuer oder in der Glut gekocht, gebraten und gebacken. Wir haben vorher viel von dem gesammelt, was wir später gekocht und gegessen haben. Ich habe das erste Mal geschnitzt. Ein Kochlöffel ich dabei entstanden. Er ist noch nicht ganz fertig, nächstes Wochenende werde ich die Löffelkuhle ausbrennen und meinen Newsletter-Abonennt:Innen ganz stolz das Ergebnis präsentieren. Dieses Projekt in meinen Händen entstehen zu sehen und zu entdecken, welche Fähigkeiten in mir schlummern, ist bis heute ergreifend. Die Nächte im Zelt waren kalt (4°C) und geräuschvoll, aber in diesen Tagen am Feuer mit Gesang und Gemeinschaft um das Team von Olivia, Jürgen und Nikita sowie uns sieben Teilnehmern haben mich mental und körperlich so satt gemacht, wie schon lange nicht mehr. Die Zeit ist viel zu schnell verflogen und das Ende war für die/den Ein oder Andere/n emotional ergreifend. Wer es selbst nicht macht, kann diese tiefgreifende Erfahrung kaum nachempfinden. Wenn du selbst Lust auf ein solch bewegendes Wochenende hast, oder auch deine Kinder in ein unvergessliches Ferienlager schicken möchtest, dann folge dem Link am Anfang des Textes und suche dir ein Abenteuer nach deinem Geschmack aus (kein Affiliate, sondern eine Herzens-Empfehlung). Einen kleinen Einblick gewährt diese heute mit einem Augenzwinkern erstellte Kollage:

9/12 Mittagspause
Kurze Mittagspause eingelegt. Dabei die Reste vom Abendessen aufgewärmt und schmecken lassen. Angeröstete Kichererbsen, körniger Frischkäse, Tomaten, Paprika, Zwiebel und ein selbst gemachtes Dressing aus Oxymel, Haselnuss-Öl Salz und Pfeffer, dazu Lachs-Filet in Zitronen-Soße. Super lecker, sehr sättigend. Hab’s nicht ganz geschafft. 😅

10/12 Frisches Grün vom Glückskind
Mein Glückskind ist diese Woche in einer Berufsfelderkundungswoche. Gestern wurden schon in der Lagerlogistik Erfahrungen gesammelt. Heute war das Berufsfeld GaLa im Fokus. Dabei wurden Stecklinge von der Eberraute, auch bekannt als „Colakraut“, gefertigt, die mir mein Glückskind heute stolz mit nach Hause brachte. Sobald sie Wurzeln schlagen, werde ich sie vor oder in einen Topf auf meinem Balkon pflanzen. Im Grunde schmeckt die Eberraute ähnlich bitter, wie echter Wermut. Kein Wunder, denn sie sind enge Verwandte und gehören ebenso wie der Beifuß und der Löwenzahn zur Familie der Korbblütler. Aber sie enthalten ätherische Öle, die sie bei Berührung der Blätter süß wie Cola duften lassen. Kopfüber in einen Krug mit Wasser gehängt, ohne die offenen Schnittstellen der Stiele unter zu tauchen, geben sie an das Wasser ihr Aroma ab, das sehr stark an Cola erinnert. Manche machen mit Zusatz von Zucker aus diesem Ansatz einen Cola Sirup. Habe ich noch nicht ausprobiert. Aber über Suchmaschinen gibt es sicher einige Rezepte zu finden.

11/12 Kleiderlieferung für eine Hochzeit im Sommer
Ich sage dir, es ist gar nicht so einfach das passende Outfit zu finden. Ich suche bereits seit März nach schönen festlichen Kleidern für eine Hochzeit von Freunden im Sommer. Motto: Festlich elegant mit mondänem Hut. Mein erster Gedanke: Mit Hut???? Als wenn das Kleid nicht schon eine Herausforderung wäre. Mein Plan: Erstmal das Kleid sowie Jacke und Schuhe finden und den Hut zum Schluss. Nun gut, ich probiere heute Abend die Kleider in meiner Lieblingsfarbe an, vielleicht kann ich schon ein to do abhaken.

12/12 Fotobeschreibungen erstellen
Da ich schon seit einigen Jahren leidenschaftlich mit meinem Handy fotografiere und die Fotos zu schade waren, um sie in meinem Speicher versauern zu lassen, biete ich sie schon einiger Zeit auf Fotoplattformen wie Shutterstock an. Die Beschreibung und Verschlagwortung ist immer sehr mühsam, daher sammeln sich immer einige Fotos an, bis ich sie wieder hochlade und in einem Rutsch einreiche. Momentan hinke ich hinterher und habe noch Fotos aus den Monaten Dezember bis heute offen. Die Mistel habe ich auch in meinem Beitrag über die Mistel verwendet. Toll so ein riesiges Fotoarsenal. Aber drück die Daumen für Rückenwind und nicht so viele neue Fotos,(Schwer bei der momentan explodierenden Natur 😅), dass ich bald wieder im Zeitplan bin und nicht so hinterher hinke.

So, die 12 sind voll, diesmal sogar früher als gewohnt. Und ich frage mich mal wieder, wie ein einziger Tag gleichzeitig so voll und so flüchtig sein kann. Zwischen Frühstücksbox, Linde, Kleidern und Kastanienwaschmittel war heute alles dabei. Vielleicht ist genau das das Geschenk von diesem zauberhaften Format: Es bringt mich dazu, genauer hinzusehen und festzuhalten, was sonst im Trubel untergehen würde. Und während draußen gerade alles grünt, wächst und sich entfaltet, nehme ich mir vor, genau das auch im Alltag wieder öfter zuzulassen: kurz innehalten, wahrnehmen, dankbar sein. Schön, dass du mich heute begleitet hast – wir lesen uns beim nächsten 12 von 12. 🌿✨
Das hat dir gefallen? Dann schaue dir gerne auch meine anderen 12 von 12 der letzten Monate an:
Oder:
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