Ja, du hast richtig gelesen. Gänseblümchen eignet sich überraschender Weise aufgebrüht als Tee bei Husten. Welche Inhaltsstoffe für die schleimlösende Wirkung verantwortlich sind kannst du in meinem Beitrag „Gänseblümchen – Verwendung, Wirkung und Symbolik“ nochmal nachlesen. Gerade in der Volksheilkunde wird der Hustentee mit Gänseblümchen seit langer Zeit bei Erkältungen eingesetzt. Die enthaltenen Schleimstoffe und Saponine können dabei helfen, festsitzenden Schleim zu lösen und einen gereizten Hals zu beruhigen. Durch seinen milden Geschmack ist der Tee zudem besonders angenehm zu trinken – auch für Kinder.
Ein weiterer kleiner Zauber dieses Tees zeigt sich beim Aufbrühen: Getrocknete Gänseblümchenblüten öffnen sich im heißen Wasser oft wieder ein Stück weit. Für kleine Naturforscher ist das fast wie ein kleines Wunder aus der Pflanzenwelt. Damit ist der Gänseblümchen Hustentee nicht nur eine sanfte Unterstützung bei Erkältungen, sondern auch eine schöne Möglichkeit, die Heilkraft heimischer Wildpflanzen kennenzulernen.
Einfaches Hausmittel: Hustentee aus Gänseblümchen

Ein kleiner Frühlingshelfer für die Hausapotheke
Der Gänseblümchen Hustentee zeigt, wie viel Heilkraft in den unscheinbaren Pflanzen unserer Wiesen steckt. Wer beim nächsten Spaziergang ein paar Blüten sammelt und trocknet, hat schnell eine einfache und natürliche Zutat für die eigene Hausapotheke zur Hand. So erinnert uns das kleine Gänseblümchen nicht nur an den Frühling, sondern kann uns auch gut durch die Erkältungszeit begleiten.
Möchtest du die Anleitung als PDF für deine Sammlung? Dann schreibe mir eine Mail mit Betreff „Gänseblümchen Tee“ an contact@wildkrautbraut.de und ich lasse es dir zukommen.
Weitere Rezepte zum Evergreen „Gänseblümchen“ findest du, wenn du folgenden Links folgst:
- Frühlingssalat mit Wildkräutern – einfaches Rezept
- Gänseblümchen Kräutersalz
- Kräuterbutter mit Gänseblümchen
Ein weiteres Rezept für einen wirksamen Tee bei Husten findest du in meinem Beitrag zum Fichtennadel-Tee gegen Husten.
Bilder
Die Rezeptgrafik habe ich selbst erstellt und darf nur nach Absprache und mit meiner Zustimmung verwendet werden.
Quellen
Steffen Guido Fleischhauer, Jürgen Guthmann, Roland Spiegelberger, Enzyklopädie, Essbare Wildpflanzen, AT Verlag 2020, 14. Auflage 2023, S. 319 f.
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