Monatsrückblick Januar 2026: Kreatives Blühen, ansonsten schlittern

Der Januar 2026 fühlt sich im Rückblick an wie ein Monat der Gegensätze: Während Kreatives und die Beschäftigung mit ausgewogenen Mahlzeiten unerwartet lebendig wurden, schlich sich der Rest eher auf Glatteis durch die Tage. Ideen sprudelten beim Schreiben, kleine Projekte fanden ihren Rhythmus, und selbst alltägliche Freumomente leuchteten wie kleine Lichter in der Winterdunkelheit. Gleichzeitig spüre ich, dass manche Wünsche und Kraftquellen noch im Winterschlaf verharren – geduldig, aber hartnäckig wartend. So zeigt sich der Start ins neue Jahr ambivalent: voller Bewegungen, aber auch voller Momente des Innehaltens.

Inhaltsverzeichnis

Monatsrückblick Januar 2026

Kreativer Aufbruch

Man sollte meinem, so, wie die Natur im Winter ruht, sind auch die Themen begrenzt, über die man schreiben könnte. Mein Januar war, was die Kreativität angeht, jedoch überraschend produktiv. Ideen kamen leichter, als in den letzten Monaten, und das Bloggen fühlte sich weniger nach Müssen, mehr nach Wollen an. Ich habe angefangen, die ersten QUARTALSZIELE zu konkretisieren, Themen zu sammeln und mir wieder regelmäßige Schreibzeiten zu erlauben. Die Aussicht auf MONATSRÜCKLBLICKE, KRÄUTERPORTRÄTS und weitere 12-VON-12-FORMATE fühlt sich stimmig an – wie ein leiser, aber klarer Weg, dem ich folgen möchte. Es ist kein lauter Neustart, eher ein sanftes Wieder-in-Bewegung-kommen.

Wünsche teils auf Glatteis, teils am Auftauen

Einige meiner Wünsche für das erste Quartal 2026 haben sich im Januar eher wackelig angefühlt. Der Wunsch nach mehr Bewegung und natürlichere Ernährung sind zwar da, aber noch nicht verlässlich im Alltag verankert. Es gab Tage, an denen ich motiviert war, und andere, an denen ich eher gerutscht bin als gegangen. Im Moment versuche ich, das nicht als Scheitern zu lesen, sondern als Standortbestimmung. Vielleicht geht es gerade weniger um konsequentes Umsetzen und mehr um ein vorsichtiges Herantasten.

Zumindest aber mein Mindset zur bewussteren Ernährung hat sich etabliert. Mehr Proteine und Ballaststoffe in der Ernährung, kann erstaunlich einfach sein. Insbesondere, wenn man einfachste Zutaten, wie Hüttenkäse mit haltbaren Kräuterpasten aus dem letzten Jahr verfeinert. Wie einfach eine Kräuterpaste aus frischen Kräutern hergestellt werden kann, habe ich im Beitrag zum BEIFUß beschrieben.

Das erfreuliche Ergebnis spiegelt sich in waagen „Tiefpunkten“ wider und lässt leise hoffen, dass sich alle übrigen vermeintlichen Rückschläge am Ende eher als ein Anlauf-nehmen entpuppen. Was unverändert bleibt, ist die Erkenntnis, dass pure Willenskraft meine Superkraft bleibt.

Kleine Lichtblicke bei den Freumomenten

Gleichzeitig gibt es kleine Inseln der Freude, die mich durch den Winter tragen. Zwei Abende Aquarellkurs haben mich für diese Momente aufatmen und entspannen lassen. Zufrieden kann ich auf erste Ergebnisse zurückblicken. Die gemeinsame Reise mit meinem Schatz durch die hopfigen Geschmacknuancen einheimischer Biere ist gebucht und lässt mich auf neue Impressionen freuen. Alle übrigen Ziele, wie die Neubepflanzung der Balkonkästen und der regelmäßige Besuch meiner Lieblingseiche verharren gerade in Winterstarre. Die zweistelligen Minusgrade laden gerade nicht zu großen Sprüngen an der frischen Luft ein. Auch der angefangene Fotokurs wartet geduldig darauf, abgeschlossen zu werden. Alles kann, nichts muss. Alle Freumomente bleiben weiterhin leise Lichtpunkte – nicht überwältigend, aber beständig. Und vielleicht reicht das im Januar auch vollkommen.

Kraftquellen verharren in Winterruhe

Bei meinen Kraftquellen hingegen ist im Januar noch wenig ins Rollen gekommen. Vieles davon existiert bisher eher als Wunschbild: mehr bewusste Pausen, ein aufgeräumter Arbeitsplatz, regelmäßige Check-ins mit mir selbst. Ich merke, dass diese Themen Geduld brauchen – und vielleicht auch ein anderes Tempo, als ich es mir zu Jahresbeginn ausgemalt habe. Im Moment fühlt es sich an, als würden diese Samen noch, gemäß der Witterung, in Winterstarre verharren. Nicht verloren, aber eben noch unsichtbar.

Erfolge im Januar 2026

Fazit

Rückblickend war der Januar ein Monat der sanften Schritte: Kreative Impulse und kleine Freumomente haben den Weg geebnet, während andere Ziele noch auf die rechte Zeit warten. Die waagen „Tiefpunkte“ zeigen, dass Fortschritt nicht immer laut sein muss; manchmal ist es das leise, konsequente Sinken, das zählt. Ich nehme diesen Start als Einladung, geduldig zu bleiben, Lichtpunkte bewusst zu genießen und den Rhythmus zwischen Winterruhe und Aufbruch als Teil des natürlichen Tempos zu akzeptieren. So endet der Monat nicht mit einem Gefühl von Mangel, sondern mit einem leisen, zufriedenen Nicken auf das, was schon in Bewegung ist und mich weiter trägt – und voller Neugier auf das, was kommen wird.

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Bilder

Titelbild: Eigene Aufnahme von mir vor meiner Lieblingseiche.

Bild 1, 2 und 3 in der Bildergalerie:  Eigene Aufnahmen von selbst erstelltem Aquarell, Schritten im Schnee und ich beim Schreiben eines Blogartikels.

Bild 4, 5, 6 und 7 in der Bildergalerie: Eigene Aufnahmen aus den Wäldern Potsdams.

Bilder aktuell erwerbbar bei: shutterstock.

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Alle publizierten Inhalte in diesem Artikel sind sorgfältig recherchiert, in meiner Ausbildung zur Kräuterpädagogin erlernt und nur als Anregung und zur Unterhaltung gedacht. Sie können den Arztbesuch nicht ersetzen, den ich bei körperlichen Beschwerden immer empfehle. Kräuter, Bäume und Pilze, die ich hier vorstelle, sammle und verarbeite ich für den Eigengebrauch. Bei Zweifel oder Unsicherheiten rate ich, sich an Experten, gerne an mich, zu wenden oder im Rahmen einer Wildkräuterwanderung unter Aufsicht des Kräuter- und Pilzkundigen zu sammeln. Im Zweifel stehen lassen.

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