Inga blüht auf:
Mein Motto für das Jahr 2026

Es ist Winter. Seit einiger Zeit liegt Schnee. Alles Grüne ist bedeckt von einer weißen Schneedecke. Eigentlich verbinden wir eine Schneedecke mit Kälte. Aber im Grunde wirkt sie isolierend und schafft ein etwas wärmeres Mikroklima, als über der Decke. Dort weht eisig kalter Wind, der die Bäume erstarren lässt. Knospen werden umhüllt von Eiskristallen. Die Natur wirkt wie tot. Dennoch ist sie das nicht. Eher wartet sie ab und nimmt Anlauf. Nicht mehr lange und alle Knospen werden aufbrechen und neu erblühen. Im Frühling. Bald. So, wie ich. 🌷

Aus diesem Grund habe ich für das Jahr 2026 für das Motto „Inga blüht auf“ entschieden. Dieses Motto bedeutet für ich drei konkrete Schritte – und einem der über allem steht.

Inhaltsverzeichnis

Inga blüht auf: Wie ich dieses Motto 2026 mit Leben füllen werde

1. Mehr grün – Kraft tanken und Wurzeln schlagen

Im Grunde genommen überrascht es nicht, dass mein Motto mit mehr grün erfüllt wird. Schau dich um auf meinem Blog. Ich bin grün!!! 💚🌳🪴🌿💚 Mehr Grün bedeutet für mich im Jahr 2026 jedoch vor allem eines: noch mehr Zeit in der Natur. Draußen zu sein ist für mich ein Grundbedürfnis, das in den letzten Jahren allerdings mehr und mehr zum Luxusgut geworden ist. Doch damit ist jetzt Schluss.

Ich möchte wieder bewusster entdecken, genauer hinschauen und mir Zeit nehmen – für kleine Pflanzen am Wegesrand genauso wie für große Landschaften. Die Natur lehrt mich Geduld, Achtsamkeit und Vertrauen in natürliche Zyklen. Wenn ich draußen bin, spüre ich, wie sich mein Inneres beruhigt und gleichzeitig öffnet. Genau dort entstehen oft neue Ideen, neue Perspektiven und neue Lust auf Kreativität. Also möchte ich mich wieder öfter treiben lassen, ohne Ziel, ohne Druck – und dabei genau das wiederfinden, was mir im Alltag oft fehlt: Stille, Klarheit und Verbundenheit.

2. Mehr Farbe - Kreativität freien Lauf lassen

Mehr Farbe steht für mich sinnbildlich für ein bunteres, freieres Leben. Malen bedeutet für mich, loszulassen: von Perfektion, von Erwartungen und vor allem dem Anspruch, alles richtig machen zu müssen. Solche kreativen Prozesse gleichen mich aus und schenken mir eine neue Form des Ausdrucks, jenseits von Worten. Daher werde ich mich in diesem Jahr intensiver mit Malerei beschäftigen und habe mir einen Aquarellkurs gebucht. 

Aquarelle sind kein Neuland für mich. Allerdings ist diese Maltechnik äußerst spannend. Farben dürfen fließen, sich mischen, überraschen. Diese Art von Kreativität hat mir lange gefehlt. Sie bringt Leichtigkeit, Spielfreude und ein Stück kindliche Neugier zurück in mein Leben. Ich wünsche mir, dass diese neue künstlerische Seite mein Leben bereichert, mir Freude schenkt und meine Welt wieder ein kleines Stück bunter macht.

3. Mehr Schreiben – Gedanken ordnen, Wissen teilen

Schreiben hilft mir, Erlebtes zu verarbeiten, Wissen zu vertiefen und meine Begeisterung weiterzugeben. Es ist ein stiller, konzentrierter Prozess, der mich erdet und gleichzeitig inspiriert. Worte schaffen Ordnung im Kopf und Klarheit im Herzen. Daher bedeutet mehr Schreiben für mich, meinem inneren Bedürfnis nach Ausdruck Raum zu geben. Ich habe das Schreiben als kreativen Ausgleich entdeckt – und als Anker für meine vielen Gedanken. Mein Blog soll 2026 mit noch mehr Leben gefüllt werden: mit Artikeln über das Erkennen und Bestimmen von Wildkräutern und Pilzen, einfachen Rezepten, Erfahrungsberichten sowie kleinen Bastelprojekten mit Naturmaterialien. Durch das Schreiben verbinde ich meine Leidenschaft für die Natur mit Kreativität und persönlicher Entwicklung. Ich möchte ehrlicher schreiben, näher an mir selbst und ohne mich zu verbiegen. Mehr Schreiben heißt für mich auch, Vertrauen in meine Stimme zu haben – und darauf, dass meine Texte ihren Weg finden dürfen, zu Menschen, die sich davon angesprochen fühlen.

4. Mehr ich - sichtbar werden, kompromisslos leben

Der wichtigste Punkt meines Jahresmottos ist „Mehr ich“. Dahinter steckt der Wunsch, mich nicht länger zu verstecken. Ich habe weder Lust, mich mich weiter klein machen zu lassen, noch meine Leidenschaften leise zu leben. 2026 möchte ich sichtbarer werden, meine Interessen zeigen und zu dem stehen, was mich ausmacht. Das bedeutet auch, mich weniger von äußeren Erwartungen und Meinungen einschränken zu lassen. Ich möchte meine Passionen leben – für die Natur, für Kreativität, für das Schreiben – ohne mich ständig zu hinterfragen. Mehr ich heißt, meine Grenzen ernst zu nehmen und meine Bedürfnisse nicht länger hintenanzustellen. Es geht nicht um Egoismus, sondern um Authentizität. Um ein Leben, das sich stimmig anfühlt. Auch wenn er nicht immer bequem oder objektiv nachvollziehbar ist, möchte ich mir erlauben, meinen eigenen Weg zu gehen. Ohne faule Kompromisse. Ohne Versteckspiel. Einfach ich – wachsend, lernend und aufblühend. 🌱

Du willst mich 2026 dabei begleiten, wie ich mein Motto umsetze?

Wie ich bereits in meinem letzten JAHRESRÜCKBLICK festgestellt habe, beginnt Aufblühen für mich bereits im Winter. Gestern früh waren -10 Grad. Schnee, Stille und weiße Atemwolken. Doch, als ich so durch den Schnee stapfte, hörte ich Vögel zwitschern. Keine winterlichen Suchrufe, sondern ein Versprechen. Es war eine Melodie, die ich aus dem Frühling kenne. Ein leiser Hinweis darauf, dass unter der Oberfläche bereits etwas wächst.

So fühlt sich der Beginn meines Jahres 2026 an. Noch liegt vieles im Verborgenen, doch der Aufbruch ist spürbar. Mit Natur, mit Farbe, mit Worten und mit Mut werde ich Schritt für Schritt wachsen. Wenn du neugierig bist, wie ich mein Motto umsetze, lade ich dich ein, mich zu begleiten.

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